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Peißenberg (03.-05.10.2014) Drucken

 

Zu Gast bei den 8. Peißenberger Modellbahntagen

 

Die Ausstellungstage beim MBC Pfaffenwinkel e.V. waren ein Knaller, und für uns NFMler war es vom 3. bis 5. November 2014 eine Freude dabei zu sein.

Es ist inzwischen in der bayerischen Modellbahnszene bekannt, daß alle drei Jahre eine sehr ansprechende Veranstaltung in Peißenberg in der Tiefstollenhalle stattfindet. Dieses Jahr war es wieder soweit mit den nun 8. Peißenberger Modellbahntagen.

Geboten waren wieder eine Anzahl von Anlagen in unterschiedlicher Baugröße und Diorama-Themen mit inzwischen neu dazu gebauten Erweiterungen.

Die NFM war auch eingeladen und durfte auf einer Fläche von 75 qm eine kleine Modulanlage auf der Theaterbühnenebene präsentieren.

Gezeigt wurde diesmal ein Anlagen-Layout mit einer zweigleisigen Hauptstrecke im automatischen Betrieb durch eine Blockstreckensicherung und einer abzweigenden eingleisigen Nebenstrecke im Handreglerbetrieb, in der durch zwei integrierte kleine Bahnhöfe dem Besucher ein aufwändiger Rangierbetrieb gezeigt werden konnte.

Versorgt wurde alles aus einem etwas im Dunklen aufgebauten Schattenbahnhof, in dem die verschiedensten Zuggarnituren zusammengestellt wurden. So tauchten im Wechselspiel die unterschiedlichsten Zuglängen als Personenzüge oder Güterzüge auf, gemischt mit diversen Triebwagengarnituren aus allen Nachkriegsepochen.

Neben den Fachdiskussionen mit den Erwachsenen waren die glänzenden Augen der Kinder für uns eine unterhaltsame Abwechslung. Mit der Bestimmung der Wagenzahl einer Zuggarnitur haperte es bei den Kleinen im Vorschulalter mitunter deutlich.

Fazit: Eine gut besuchte Ausstellung bei angenehmen trockenen Tagen, auch für die Freianlage der Peißenberger Bockerlbahn.

 

Nachfolgend eine kleine Ergebnisdarstellung einer Besucherbefragung:

Nach dem Besuch des Arrangements der NFM wurden die Besucherinnen und Besucher nach Ihrem spontanen Eindruck gefragt. Viele Meinungen sind übereinstimmend (positiv), andere Äußerungen überraschten  wie nachstehend pro befragter Person(engruppe) widergegeben:

 - hätte ich auch gerne zu Hause

 - die Kreiswende [deutet auf  - Staatsforst] ist gut

 - große Ausdehnung, unterschiedliche Motive

 - Möglichkeit für lange Züge, tolle Landschaft

 - Wende [Staatsforst] mit blindem zweiten Gleis

 - von der Technik ist zu wenig zu sehen, z.B. Blocksteuerung, Norm

 - habe nur kurz drüber geschaut

 - super gemacht, super Landschaft

 - viel Landschaft, bin Landschaftsfreak, in Spur N kann man sowas machen, und die Wende [Staatsforst]

 - Präsentation der Jugendarbeit und Integration der Jugend

 - mehr Sichtmöglichkeiten für Kinder wären gut

 - leider zu wenig Zeit zum Schauen [Tochter zieht weiter]

 - Wende [Staatsforst] mit blindem Gleis, Maxhof, Idee mit modularem Aufbau und Variationsmöglichkeiten

 - viele schöne Details, Fahrbetrieb auf Zweigleisern

 - bin persönlich Fan von eingleisigen Strecken

 - langer ÖBB-Intercity, viele Details wie Tiere im Wald, Berghütte

 - Wildschweine im Maisfeld, gealterte Anlage  nicht einfach aus der Packung genommen

 - ich finde die Details schön, z.B. Fliegenpilze, Steinpilze, Details

 - nett gemacht  wir haben jetzt nicht so die Ahnung  sieht stark aus

 - schön gemacht [staunt über Blindgleis in Wende Staatsforst], modularer Aufbau, große Fläche

 - [gehen nochmal eine Extrarunde] realistische Landschaft, z.B. geerntetes Feld mit Schafen, Bietschtalbrücke

 

Text: Alex Bink, Interviews: Felix Friedrich

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