Start Ausstellungen 2015 München-Allach
München-Allach (25.-26.04.2015) Drucken

 

Anregungen gesucht !


Warum gehen Sie eigentlich zu Modellbahn Ausstellungen und was sind Ihre Erwartungen?
Nun, diese Frage stellen wir uns bei den N-Bahn Freunden München immer wieder. Weil wir eine Antwort im Sinn haben, leitet uns diese natürlich bei der Organisation unsere eigenen Ausstellungen. Wir wollen unseren Besuchern das bieten, was wir selbst auf anderen Ausstellungen gerne erwarten.

Neben dem Wiedersehen mit alten Freunden und Bekannten wollen wir gerne über unser gemeinsames Hobby fachsimpeln. Wir wollen neue Trends aufnehmen und von Neuheiten erfahren, um sie in unsere Anlagen-Gestaltung und -Ausführung einfließen zu lassen. Was liegt da näher, als befreundete Modellbahner und Modellbahnvereine mit ihren Anlagen einzuladen, um ihre neuesten Kreationen zu bewundern. Auch einige namhafte Kleinserienhersteller aus der Szene dürfen dabei natürlich nicht fehlen. Natürlich werden auch unsere eigenen neuen Module vorgestellt.

So geschehen am Wochenende 25./26.04.2015. Wie auch schon in den Jahren zuvor hat uns die Pfarrei Maria Himmelfahrt in München-Allach an diesem Wochenende wieder ihren großen Pfarrsaal für unsere Ausstellung zur Verfügung gestellt. In unserer Bildergalerie haben wir dieses Mal außerordentlich umfangreiche Eindrücke zusammengestellt.

Als Besonderheiten sind zu vermerken:

  • In unsere eigene Modulanlage war unter anderem ein neues Bogenmodul integriert, auf dem eine Straße parallel zur Bahnlinie verläuft. Darauf drehten 2 Autos unermüdlich ihre Runden. Der Lastwagen wurde offensichtlich durch das bekannte Faller Car System FCS auf Spur gehalten. Aber der in einigem Abstand folgende PKW? War es gar gelungen, in dieses kleine Fahrzeug ebenfalls Motor, Akku und Lenkung einzubauen? Die Zuschauer waren verblüfft. Was war des Rätsels Lösung? Kommen Sie zur nächsten Ausstellung. Vielleicht finden Sie es dort heraus.
  • Die N-Bahnfreunde Allgäu fielen mit ihrer sehr vorbildgerechte Anlagegestaltung auf.
    Sehen Sie sich nur in der Bildergalerie die Waldszene mit Holzschlag an! Das ist Anlagenbau in Perfektion. Oder den Kesselwagenzug. Das sieht kein Wagen wie frisch aus der Schachtel aus. Um solche Wagen mit Pinsel und Airbrush vorbildgemäß gestalten zu können, helfen nur Vorbildfotos von Alterungsspuren.
  • Natürlich war auch die Münchener Sektion von GermaNTRAK mit Ihrer Rundum-Modulanlage präsent. Bei den schön gestalteten Motiven nach US-Vorbildern wächst das Fernweh, diese gewaltigen Lokomotiven im Original zu erleben. Auch der Big Boy war natürlich im Einsatz.
  • Dieter Eggensberger aus Memmingen hat seine computergesteuerte Kompaktanlage mit einem Platzbedarf von nur 150 x 60 cm vorgeführt und damit belegt, was im heimischen Bastelzimmer alles machbar ist. Neben unseren Impressionen in der Bildergalerie sei hier auch auf ein interessantes Video dieser Anlage hingewiesen.
  • Unsere Vereinsmitglied Wolfram Zeitler hat seine kleine Heimanlage vorgeführt, die auf einem Platzbedarf von nur 95 x 65 cm mehrere in sich verschlungene Kreise mit Haltepunkt zeigt. Auch wenn viele Modellbahner eher größere Radien bevorzugen: Ist dieses nicht eine gute Idee für den Opa, seinen Enkelkindern eine kleine Enkelbahn zu bauen, um die ganz Kleinen früh an dieses schöne Hobby heranzuführen? Daneben hat Wolfram Zeitler ein gelungenes Diorama mit dem Glacier Express gezeigt. Fernweh inbegriffen.
  • Haben sie schon einmal maßstäblich Brikettkohle in Spur N gesehen? Die kleinen Quader sind gerade mal 1 x 0,3 x 0,2 mm groß. Angeboten werden sie von FKS Modellbau. Gerd Gehrmann hat damit ein kleines Diorama gestaltet und ausgestellt, das mit seiner Detaillierung viele Zuschauer in Bann gezogen hat. Nicht weniger sehenswert auch die anderen Dioramen mit (natürlich maßstäblichen) Ziegelsteinen, die Getränkeauslieferung in der Vorstadtsiedlung, die Schranke mit Gitterbehang und die zahlreichen Zurüstteile für PKWs, LKWs und Waggons. Zu finden in unserer Bildergalerie.
  • N-Spur-Blaulicht (Chris Imhof) vertreibt zahlreiche Zurüstteile für Feuerwehren, Krankenwagen, Polizei- und Militärfahrzeuge. Als Neuheit wurde das Modell eines MAN 630 Nato Koffers gezeigt, hergestellt in 3D-Drucktechnik. Dieses Modell fiel uns durch seine Filigranität und durch seine feine Oberflächenstruktur auf, das den Vergleich mit Modellen anderer Hersteller nicht scheuen braucht. Auch dieses Modell ist in unserer Bildergalerie abgelichtet.
  • Eichhorn Modellbau (Werner Eichhorn) hatte seine zahlreichen Zurüst- und Ersatzteile mit dabei und hat sie zum Verkauf angeboten. Auch alle Varianten seiner Taucherbrille konnten ausgiebig begutachtet und erworben werden.
  • SpurNeun (Martin Kernl) hat auf einem Großdiorama eine funktionsfähige Rollbockumsetzung gezeigt: Normalspur Güterwagen werden auf Rollböcke geschoben und von Schmalspurloks weiter transportiert. Auffallend auf diesem Diorama war das feine (Selbstbau-) Code-40 Gleis mit langgestreckten Weichen. Seine diversen Ausschmückungsteile sind über seinen Online-Shop zu beziehen.
  • Darüber hinaus hat Martin Kernl jetzt die Importlizenz für Produkte von KK Eishindo (Hongkong) übernommen und vertreibt sie online über seinen SpurDrei Shop. Der gezeigte ICE im Maßstab 1:450 wird über Magnete auf den Schienen gehalten und durch 2 Mikromotoren in den Triebköpfen angetrieben. Martin Kernl beabsichtigt, das Produktspektrum auszubauen, auch in Hinsicht auf eine Spur-Nf Feldbahn. Wir sind gespannt.
  • Schlag Modellbau (Christian Schlag) war erstmals vertreten. Auffallend seine sehr detailliert und pfiffig gestalteten Lasercut Bausätze, die eine bisher nicht gekannte Filigranität aufweisen. Auf 3 kleinen Dioramen konnten erste Prototypen bestaunt werden: Ein Bahnwärterhaus, mehrere Wellblechbuden, Streusandkisten, filigrane Zäune aus gelaserten U-Profilen mit 0,2 mm Draht als Rohr, Kabelkanäle, Prellböcke. Vertrieb zukünftig über SpurNeun.
  • In einer Vitrinenschau hat Manfred Baaske gesuperte Spur N Modelle (PKWs, LKWs, Kleinloks) gezeigt, professionell gespritzt und mit Zurüstteilen versehen.Mit Feuerwehrmodellen nach Vorbildern der Berufsfeuerwehr München und der freiwilligen Feuerwehr München wurden 2 Dioramen gestaltet und ausgestellt.
    In der Vitrinenschau waren weiterhin Clippskupplungen von Gepo Präzisionsmodelle (Georg Poppen) ausgestellt, eine Alternative für Fleischmann Kurzkupplungen in Ganzzügen.
  • Und zu guter Letzt gab es auch einen Flohmarkt, in dem Vereinsmitglieder Teile Ihrer Sammlung veräußert habe. Da konnte so manches Schnäppchen gefunden werden. Fachkundige Beratung inbegriffen.

Nach so vielfältigen Anregungen trafen wir viele Besucher nach Stunden in unsere Cafeteria wieder, müde, aber zufrieden mit den vielfältigen Eindrücken.
Wir freuen uns jetzt schon auf die weiteren Ausstellungen dieser Art.

 

Text: Jürgen Lantermann,
Bilder: Christian Schummel, Jürgen Lantermann

 

 

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Anregungen gesucht !

Warum gehen Sie eigentlich zu Modellbahn Ausstellungen und was sind Ihre Erwartungen?

Nun, diese Frage stellen wir uns bei den N-Bahn Freunden München immer wieder. Weil wir eine Antwort im Sinn haben, leitet uns diese natürlich bei der Organisation unsere eigenen Ausstellungen.
Wir wollen unseren Besuchern das bieten, was wir selbst auf anderen Ausstellungen gerne erwarten.

Neben dem Wiedersehen mit alten Freunden und Bekannten wollen wir gerne über unser gemeinsames Hobby fachsimpeln. Wir wollen neue Trends aufnehmen und von Neuheiten erfahren, um sie in unsere Anlagen-Gestaltung und -Ausführung einfließen zu lassen. Was liegt da näher, als befreundete Modellbahner und Modellbahnvereine mit ihren Anlagen einzuladen, um ihre neuesten Kreationen zu bewundern. Auch einige namhafte Kleinserienhersteller aus der Szene dürfen dabei natürlich nicht fehlen. Natürlich werden auch unsere eigenen neuen Module vorgestellt.

So geschehen am Wochenende 25./26.04.2015.  Wie auch schon in den Jahren zuvor hat uns die Pfarrei Maria Himmelfahrt in München-Allach an diesem Wochenende wieder ihren großen Pfarrsaal für unsere Ausstellung zur Verfügung gestellt. In unserer Bildergalerie haben wir dieses Mal außerordentlich umfangreiche Eindrücke zusammengestellt.
Als Besonderheiten sind zu vermerken:

·        In unsere eigene Modulanlage war unter anderem ein neues Bogenmodul integriert, auf dem eine Straße parallel zur Bahnlinie verläuft. Darauf drehten 2 Autos unermüdlich ihre Runden.  Der Lastwagen wurde offensichtlich durch das bekannte Faller Car System FCS auf Spur gehalten. Aber der ihm im Sicherheitsabstand folgende PKW? War es gar gelungen, in dieses kleine Fahrzeug ebenfalls Motor, Akku und Lenkung einzubauen? Die Zuschauer waren verblüfft. Was war des Rätsels Lösung? Kommen Sie zur nächsten Ausstellung. Vielleicht finden Sie es dort heraus.

·       Die N-Bahnfreunde Allgäu fielen mit ihrer sehr vorbildgerechte Anlagegestaltung auf.
Sehen Sie sich nur in der Bildergalerie die Waldszene mit Holzschlag an! Das ist Anlagenbau in Perfektion. Oder den Kesselwagenzug.  Das sieht kein Wagen wie frisch aus der Schachtel aus. Um solche Wagen mit Pinsel und Airbrush vorbildgemäß gestalten zu können, helfen nur Vorbildfotos von Alterungsspuren.

·       Natürlich war auch die Münchener Sektion von GermanNTrack mit Ihrer Rundum-Modulanlage präsent. Bei den schön gestalteten Motiven nach US-Vorbildern wächst das Fernweh, diese gewaltigen Lokomotiven im Original zu erleben. Auch der Big Boy war natürlich im Einsatz.

·       Dieter Eggensberger aus Memmingen hat seine computergesteuerte Kompaktanlage mit einem Platzbedarf von nur 150 x 60 cm vorgeführt und damit belegt, was im heimischen Bastelzimmer alles machbar ist. Neben unseren Impressionen in der Bildergalerie sei hier auch  auf ein interessantes Video dieser Anlage hingewiesen.

·       Unsere Vereinsmitglied Wolfram Zeitler hat seine kleine Heimanlage vorgeführt, die auf einem Platzbedarf von nur 95 x 65 cm mehrere in sich verschlungene Kreise mit Haltepunkt zeigt. Auch wenn viele Modellbahner eher größere Radien bevorzugen: Ist dieses nicht eine gute Idee für den Opa, seinen Enkelkindern eine kleine Enkelbahn zu bauen, um die ganz Kleinen früh an dieses schöne Hobby heranzuführen? Daneben hat Wolfram Zeitler ein gelungenes Diorama mit dem Glacier Express gezeigt. Fernweh inbegriffen.

·       Haben sie schon einmal maßstäblich Brikettkohle in Spur N gesehen? Die kleinen Quarder sind gerade mal 1 x 0,3 x 0,2 mm groß. Angeboten werden sie von FKS Modellbau.  Gerd Gehrmann hat damit ein kleines Diorama gestaltet und ausgestellt, das mit seiner Detaillierung viele Zuschauer in Bann gezogen hat. Nicht weniger sehenswert auch die anderen Dioramen mit (natürlich maßstäblichen) Ziegelsteinen, die Getränkeauslieferung in der Vorstadtsiedlung, die Schranke mit Gitterbehang und die zahlreichen Zurüstteile für PKWs, LKWs und Waggons. Zu finden in unserer Bildergalerie.

·       N-Spur-Blaulicht (Chris Imhof) vertreibt zahlreiche Zurüstteile für Feuerwehren, Krankenwagen, Polizei- und Militärfahrzeuge. Als Neuheit wurde das Modell eines MAN 630 Nato Koffers gezeigt, hergestellt in 3D-Drucktechnik. Dieses Modell fiel uns durch seine Filigranität und durch seine feine Oberflächenstruktur auf, das den Vergleich mit Modellen anderer Hersteller nicht scheuen braucht.  Auch dieses Modell ist in unserer Bildergalerie abgelichtet.

·       Eichhorn Modellbau (Werner Eichhorn) hatte seine zahlreichen Zurüst- und Ersatzteile mit dabei und hat sie zum Verkauf angeboten. Auch alle Varianten seiner Taucherbrille konnten ausgiebig begutachten und erworben werden.

·       SpurNeun (Martin Kernl) hat auf einem Großdiorama eine funktionsfähige Rollbockumsetzung gezeigt: Normalspur Güterwagen werden auf Rollböcke geschoben und von Schmalspurloks weiter transportiert. Auffallend auf diesem Diorama war das feine (Selbstbau-) Code-40 Gleis mit langgestreckten Weichen. Seine diversen Ausschmückungsteile sind über seinen Online-Shop zu beziehen.

·       Darüber hinaus hat Martin Kernl jetzt die Importlizenz für Produkte von KK Eishindo (Hongkong) übernommen und vertreibt sie online über seinen SpurDrei Shop.
Der gezeigte ICE im Maßstab 1zu450 wird über Magnete auf den Schienen gehalten und durch 2 Mikromotoren in den Triebköpfen angetrieben. Martin Kernl beabsichtigt, das Produktspektrum auszubauen, auch in Hinsicht auf eine Spur-Nf Feldbahn. Wir sind gespannt.

·       Schlag Modellbau (Christian Schlag) war erstmals vertreten. Auffallend seine sehr detailliert und pfiffig gestalteten Lasercut Bausätze, die eine bisher nicht gekannte Filigranität aufweisen. Auf 3 kleinen Dioramen konnten erste Prototypen bestaunt werden: Ein Bahnwärterhaus, mehrere Wellblechbuden, Streusandkisten, filigrane Zäune aus gelaserten U-Profilen mit 0,2 mm Draht als Rohr, Kabelkanäle, Prellböcke. Vertrieb zukünftig über SpurNeun.

·       Die Modellbaum-Manufaktur Grünig hat einen kleinen Ausschnitt aus ihrer umfangreichen Produktpalette gezeigt. Auf einem mitgebrachte HO-Diorama hat Manfred Grünig eindrucksvoll gezeigt, wie detailliert eine Landschaft gestaltet werden kann. In mehreren Workshops wurde einerseits der Selbstbau von Bäumen vorgeführt, andererseits auch eines unsere ältesten NFM Module (GP09  Brücke mit Bungee Jumper, erbaut 1994) neu aufgeforstet und begrünt. Vergleichen Sie mal die Bilder des neuen Moduls in der Bildergalerie mit den alten Modulansichten in der Modulgalerie!  Der Umbau hat sich gelohnt!

·       In einer Vitrinenschau hat Manfred Baaske gesuperte Spur N Modelle (PKWs, LKWs, Kleinloks)  gezeigt, professionell gespritzt und mit Zurüstteilen versehen.
Mit Feuerwehrmodellen nach Vorbildern der Berufsfeuerwehr München und der freiwilligen Feuerwehr München  wurden 2 Dioramen gestaltet und ausgestellt.
In der Vitrinenschau waren weiterhin Clippskupplungen von Gepo Präzisionsmodelle (Georg Poppen) ausgestellt, eine Alternative für Fleischmann Kurzkupplungen in Ganzzügen.

·       Und zu guter Letzt gab es auch einen Flohmarkt, in dem Vereinsmitglieder Teile Ihrer Sammlung veräußert habe. Da konnte so manches Schnäppchen gefunden werden. Fachkundige Beratung inbegriffen.

Nach so vielfältigen Anregungen trafen wir viele Besucher nach Stunden in unsere Cafeteria wieder, müde, aber zufrieden mit den vielfältigen Eindrücken.  Wir freuen uns jetzt schon auf die nächste Ausstellung dieser Art im nächsten Jahr.

 

Text: Jürgen Lantermann

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